Als erfahrener Lieferant in der Schweißmaschinenindustrie habe ich zahlreiche Anfragen von Kunden zum Thema Sputtern von Schweißmaschinen erhalten. Dieses Phänomen kann ziemlich frustrierend sein, da es nicht nur die Qualität der Schweißnaht beeinträchtigt, sondern auch Bedenken hinsichtlich der Leistung und Langlebigkeit der Maschine aufkommen lässt. In diesem Blog-Beitrag gehe ich auf die verschiedenen Gründe ein, warum Ihre Schweißmaschine möglicherweise stottert, und biete praktische Lösungen zur Behebung dieser Probleme an.
1. Falsche Drahtvorschubgeschwindigkeit
Eine der häufigsten Ursachen für Sputtern in einer Schweißmaschine ist eine falsche Drahtvorschubgeschwindigkeit. Wenn die Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch ist, hat der Draht nicht genug Zeit, richtig zu schmelzen, was dazu führt, dass große Tröpfchen geschmolzenen Metalls aus dem Schweißbad austreten. Ist die Drahtvorschubgeschwindigkeit hingegen zu langsam, wird der Lichtbogen instabil, was zu Spritzern führt.
Um die richtige Drahtvorschubgeschwindigkeit für Ihr Schweißgerät zu bestimmen, müssen Sie mehrere Faktoren berücksichtigen, wie z. B. die Art des zu schweißenden Metalls, die Dicke des Metalls und das von Ihnen verwendete Schweißverfahren. Den meisten Schweißgeräten liegt eine Tabelle mit empfohlenen Drahtvorschubgeschwindigkeiten bei, auf die Sie zurückgreifen können. Es ist jedoch immer eine gute Idee, eine Probeschweißung an einem Metallreststück durchzuführen, um die Einstellungen zu optimieren.
2. Falsche Spannungseinstellungen
Neben der Drahtvorschubgeschwindigkeit spielen auch die Spannungseinstellungen Ihres Schweißgeräts eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Sputtern. Bei zu hoher Spannung wird der Lichtbogen zu heiß, wodurch das Metall verdampft und spritzt. Ist die Spannung dagegen zu niedrig, ist der Lichtbogen schwach, was zu schlechter Verschmelzung und Spritzern führt.


Ähnlich wie die Drahtvorschubgeschwindigkeit hängen die richtigen Spannungseinstellungen von der Art des Metalls, der Dicke des Metalls und dem Schweißprozess ab. Die empfohlenen Spannungseinstellungen finden Sie normalerweise im Handbuch des Schweißgeräts oder auf der Website des Herstellers. Auch hier empfiehlt es sich, eine Testschweißung durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Spannungseinstellungen optimal sind.
3. Verunreinigter Schweißdraht
Verunreinigter Schweißdraht ist eine weitere häufige Ursache für Sputtern. Schmutz, Öl, Rost oder andere Verunreinigungen auf dem Draht können den Lichtbogen stören und zu Spritzern führen. Um dieses Problem zu vermeiden, ist es wichtig, Ihren Schweißdraht in einer sauberen und trockenen Umgebung zu lagern. Darüber hinaus sollten Sie den Draht vor der Verwendung immer überprüfen und alle verunreinigten Teile entsorgen.
Wenn Sie eine Spule Schweißdraht verwenden, achten Sie darauf, die Spule regelmäßig zu reinigen, um alle Rückstände und Verunreinigungen zu entfernen. Sie können den Draht auch mit einer Drahtbürste reinigen, bevor Sie ihn in das Schweißgerät einführen.
4. Abgenutzte oder beschädigte Kontaktspitze
Die Stromdüse ist ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil der Schweißpistole. Es ist dafür verantwortlich, den Schweißdraht mit elektrischem Strom zu versorgen und einen stabilen Lichtbogen aufrechtzuerhalten. Mit der Zeit kann die Kontaktspitze verschleißen oder beschädigt werden, was zu Sputtern führen kann.
Zu den Anzeichen einer abgenutzten oder beschädigten Kontaktspitze gehören übermäßige Spritzerbildung, schlechte Lichtbogenstabilität und eine Verschlechterung der Schweißleistung. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Kontaktspitze abgenutzt oder beschädigt ist, sollten Sie sie sofort ersetzen. Stellen Sie sicher, dass Sie eine Kontaktspitze wählen, die mit Ihrem Schweißgerät und dem von Ihnen verwendeten Schweißdrahttyp kompatibel ist.
5. Probleme mit dem Gasfluss
Bei Schutzgasschweißverfahren wie dem MIG-Schweißen ist ein ordnungsgemäßer Gasfluss wichtig, um Sputtern zu verhindern. Bei zu geringem Gasdurchfluss wird das Schweißbad nicht ausreichend vor der Atmosphäre geschützt, was zu Oxidation und Spritzern führt. Andererseits kann es bei einem zu hohen Gasdurchfluss zu Turbulenzen im Schweißbad und damit zu Spritzern kommen.
Um einen ordnungsgemäßen Gasfluss sicherzustellen, müssen Sie den Gasregler und den Gasschlauch auf Undichtigkeiten oder Verstopfungen überprüfen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Gasdurchflussmenge entsprechend den Empfehlungen des Herstellers richtig eingestellt ist. Mit einem Durchflussmesser können Sie den Gasdurchfluss messen und bei Bedarf anpassen.
6. Schlechte Erdungsverbindung
Auch eine schlechte Masseverbindung kann zu Sputtern in einem Schweißgerät führen. Die Erdungsverbindung stellt einen Weg für den Rückfluss des elektrischen Stroms zum Schweißgerät dar. Wenn sie nicht ordnungsgemäß hergestellt wird, kann der Lichtbogen instabil werden und zu Spritzern führen.
Um eine gute Erdungsverbindung zu gewährleisten, müssen Sie sicherstellen, dass die Erdungsklemme sicher an einer sauberen und blanken Metalloberfläche befestigt ist. Sie sollten auch das Erdungskabel auf Beschädigungen oder Korrosion prüfen. Wenn das Erdungskabel beschädigt ist, sollten Sie es sofort ersetzen.
7. Falsche Schweißtechnik
Schließlich kann auch Ihre Schweißtechnik zum Sputtern beitragen. Wenn Sie die Schweißpistole zu weit vom Werkstück entfernt halten, ist der Lichtbogen zu lang und es kommt zu Spritzern. Wenn Sie die Schweißpistole hingegen zu nah an das Werkstück halten, ist der Lichtbogen zu kurz, was dazu führt, dass das Metall überhitzt und spritzt.
Um einen stabilen Lichtbogen zu erreichen und Sputtern zu minimieren, sollten Sie die Schweißpistole in einem gleichmäßigen Abstand zum Werkstück halten und eine gleichmäßige Fahrgeschwindigkeit einhalten. Auch ein zu starkes Schwenken der Schweißpistole sollte vermieden werden, da dies dazu führen kann, dass der Lichtbogen instabil wird und es zu Spritzern kommt.
Lösungen und Empfehlungen
Nachdem wir nun die verschiedenen Ursachen für Sputtern in einer Schweißmaschine identifiziert haben, besprechen wir einige Lösungen und Empfehlungen zur Behebung dieser Probleme:
- Kalibrieren Sie Ihr Schweißgerät:Kalibrieren Sie Ihr Schweißgerät regelmäßig, um sicherzustellen, dass die Drahtvorschubgeschwindigkeit, die Spannungseinstellungen und andere Parameter korrekt sind. Dies wird Ihnen helfen, gleichmäßige und qualitativ hochwertige Schweißnähte zu erzielen.
- Verwenden Sie hochwertiges Schweißzubehör:Investieren Sie in hochwertigen Schweißdraht, Stromdüsen und andere Verbrauchsmaterialien. Die Verwendung minderwertiger Produkte kann das Risiko von Sputtern und anderen Schweißproblemen erhöhen.
- Warten Sie Ihr Schweißgerät:Halten Sie Ihr Schweißgerät sauber und gepflegt. Überprüfen und reinigen Sie regelmäßig die Kontaktspitze, den Gasregler und andere Komponenten, um die Ansammlung von Schmutz und Ablagerungen zu verhindern.
- Üben Sie eine gute Schweißtechnik:Nehmen Sie sich die Zeit, die richtige Schweißtechnik zu erlernen und zu üben. Dadurch erreichen Sie einen stabilen Lichtbogen und minimieren Sputtern.
- Suchen Sie professionelle Hilfe:Wenn Sie nach dem Ausprobieren der oben genannten Lösungen immer noch Probleme mit dem Sputtern haben, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein qualifizierter Schweißtechniker kann das Problem diagnostizieren und Ihnen die entsprechende Lösung anbieten.
Abschluss
Sputtern in einer Schweißmaschine kann ein frustrierendes Problem sein, das jedoch in der Regel durch die Identifizierung und Beseitigung der zugrunde liegenden Ursachen gelöst werden kann. Wenn Sie die in diesem Blogbeitrag aufgeführten Tipps und Empfehlungen befolgen, können Sie Sputtern minimieren und hochwertige Schweißnähte erzielen.
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Referenzen
- AWS Welding Handbook, Band 1: Schweißwissenschaft und -technologie, American Welding Society
- Schweißmetallurgie und Schweißbarkeit rostfreier Stähle, John C. Lippold und David J. Kotecki
- Moderne Schweißtechnik, Richard L. Petzold und Robert A. Heller
